Der Werkstoff macht den Unterschied - Neue EMV-Filter mit hoher Frequenzstabilität

Graben-Neudorf, Oktober 2018. SMP Sintermetalle Prometheus GmbH & Co KG (SMP) hat EMV-Filter mit hoher Frequenzstabilität entwickelt. Die eigens hergestellten Werkstoffe der neuen Filter sind für Frequenzen bis in den Gigahertz-Bereich wirksam.

EMV-Filter reduzieren Störströme in Stromrichtersystemen, die durch parasitäre Effekte und taktende Elemente des Stromrichtersystems erzeugt werden. Hierbei spielt der Werkstoff eine wesentliche Rolle: Ziel ist es, eine stabile Induktivität im gesamten Frequenzspektrum zu erreichen, um die Bedämpfung der Störungen zu maximieren. Gegenüber Standardtechnologien mit Werkstoffen wie Ferrit, Elektroblechen und nanokristallinen Blechen weisen die neuen EMV-Filter von SMP um bis zu 40 dB[µV] geringere Störpegel auf und sind bis zu 30 Prozent leichter. Aufgrund der magnetostriktionsfreien Materialien erzeugen sie keine Geräusche. Durch die sehr geringen Verluste der Werkstoffe wird der Gesamtwirkungsgrad des Systems verbessert. Weiterhin sind weniger Filterkomponenten notwendig, was das Volumen reduziert und die Wirtschaftlichkeit des leistungselektronischen Gesamtsystems deutlich erhöht. Die Filter sind mit einzelnen oder magnetisch gekoppelten Drosseln realisierbar und bieten so eine Auswahl, um Gleichtakt- und Gegentakt-Störungen zu reduzieren.

SMP ist auf die kundenspezifische Entwicklung und Herstellung von Filtersystemen und induktiven Bauelementen spezialisiert. Das Spektrum der Bauelemente ist für Ströme von bis zu 2000 A, bei Spezialanwendungen bis zu 3000 A, und für Frequenzen bis in den Gigahertz-Bereich ausgelegt. Die von SMP eigens entwickelten und hergestellten Werkstoffe besitzen eine hohe Sättigungsinduktion von bis zu 2 Tesla. Die einzelnen Bauelemente sind in Baugrößen von 19 mm bis 300 mm und mit einem Gewicht von 0,05 kg bis 130 kg realisierbar. Das Isolationssystem der Temperaturklasse H (bis 180°C) ist nach UL zertifiziert. Je nach Anwendung stehen Schutzarten bis zu IP66 zur Verfügung. HL-Klassen nach EN 45545 können nach Anforderung spezifiziert werden.

Filtersysteme und induktive Bauelemente von SMP finden Einsatz in industriellen Anwendungen aus den Bereichen Leistungselektronik, Automatisierung und Signalverarbeitung, in antriebstechnischen Anwendungen, darunter Elektromobilität, Bahn- und Schiffstechnik, in der Medizintechnik, in der Luft- und Raumfahrt sowie in der erneuerbaren und konventionellen Energieerzeugung.



SMP stellt aus:
Electronica 2018, 13. bis 16. November 2018, München: Halle B6 Stand 351
SPS IPC Drives 2018, 27. bis 29. November 2018, Nürnberg: Halle 3 Stand 360




Unternehmensinformation:
SMP Sintermetalle Prometheus GmbH & Co KG mit Hauptsitz in Graben-Neudorf bei Karlsruhe entwickelt und produziert induktive Bauelemente, Filtersysteme sowie weichmagnetische Werkstoffe, Kerne und Formteile. Die Produkte werden kundenspezifisch gefertigt und mit einer Exportquote von über 50 Prozent weltweit vertrieben. 1982 gründete der Werkstoffkundespezialist Dr.-Ing. Vasilios Gemenetzis das Unternehmen zur Herstellung von Sintermetallen nach einem selbst entwickelten Verfahren. Seit 1994 ist SMP auf die Herstellung von elektrotechnischen Bauelementen spezialisiert. Die Werkstoffkunde spielt bei der Entwicklung der äußerst verlustarmen induktiven Bauelemente nach wie vor eine herausragende Rolle: Die für die Bauelemente verwendeten Pulververbundwerkstoffe werden kundenspezifisch für jede Anwendung eigens entwickelt und hergestellt. Im Laufe der Jahre hat sich das mittelständische Familienunternehmen auf dem Weltmarkt zu einem der bedeutendsten Anbieter von Bauelementen mit weichmagnetischen Werkstoffen in industriellen Anwendungen entwickelt. Um den ganzen Produktionszyklus abdecken zu können, wurde im Jahr 2008 ein weiteres Werk für die eigene Entwicklung und Herstellung von Pulververbundwerkstoffen gegründet. 2011 hat SMP die Produktion mit einer Kunststoffspritzerei erweitert, um Spulenträger und Isolationssysteme für die Bauelemente selbst entwickeln und herstellen zu können. Durch die Erweiterung des Unternehmens mit einem EMV-Labor kann SMP nun selbst leitungsgebundene sowie feldgebundene Messungen durchführen.



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